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Keuschheitsgürtel-Geschichten

Neosteel's Keyholder-Game

- die Story -

Teil 3

Seine Frau hätte aber für diese Idee überhaupt kein Verständnis gezeigt, und so sei es dabei geblieben. Schließlich hätten sich die beiden auseinander gelebt, und er begann, im Internet Kontakte zu knüpfen und eine neue Partnerin zu suchen.

Jeff beteuerte, dass er so froh sei, dass er mich nun gefunden hatte.

Ich hatte ihm aufmerksam zugehört. Und mir war vor allen Dingen sein Vorschlag, in einen Keuschheitsgürtel eingeschlossen zu werden, um seine Potenz zu steigern, im Gedächtnis geblieben.

Du kannst Dir vorstellen, dass sich in diesem Moment meine Gedanken überschlugen.

Ich hatte schon im Fernsehen, in verschiedenen Magazinen und auch im Internet davon gehört und gelesen, dass diese mittelalterlichen Keuschheitsgürtel wieder eine neue Renaissance erfahren haben, und es diese Dinger nun auch für Männer gibt.

Die Geschichten von Rittern, die Ihre Ehefrauen in Keuschheitsgürtel verschlossen, um sie vor dem Fremdgehen zu bewahren, während sie sich auf Kreuzzüge begaben, sind ja bekannt.

Dass nun aber Keuschheitsgürtel von Männern getragen werden, um die Potenz zu steigern, sozusagen als Ersatz für die blauen Pillen, war für mich neu und auch überraschend.

Was erhofft sich dieser Mann von mir? Will er Sex mit einer Freundin, den er mit seiner Ehefrau nicht haben konnte? Wie lange wird das Neue in unserer Beziehung ausreichen, seine Potenz zu steigern, wenn es nun nicht einmal beim ersten Mal funktioniert hat? Wann hat er es sich denn das letzte Mal selbst gemacht? All diese Gedanken schossen durch meinen Kopf.

Schließlich fragte ich Jeff, wie er auf die Idee gekommen sei, in einen Keuschheitsgürtel eingeschlossen werden zu wollen.

Jeff drehte sich zu mir und sah mich von der Seite an. Und er erzählte mir ausführlich darüber, dass er schon lange diesen Wunsch hätte, und er nicht genau weiß, warum er diesen Wunsch verspürt. Es sei offenbar in ihm drin und es gehe auch nicht weg. Durch das Internet habe er nun aber die Bestätigung erhalten, dass es möglicherweise viele Tausend wenn nicht sogar Millionen Männer weltweit gibt, die diesen Wunsch haben. Und daher könne er jetzt auch so offen mit mir darüber reden.

Während ich ihm zuhörte rasten meine Gedanken weiter durch meinen Kopf. Ich dachte darüber nach, welche Vor- oder Nachteile es mir bringen würde, wenn ich diesen Quatsch einfach mitmachte. Was konnte ich verlieren? Den einzigen Nachteil, den ich entdecken konnte war, dass Jeff offenbar ein bisschen verrückt war. Wenn aber jemand so gut aussieht, so gute Manieren hat, so großzügig und zuvorkommend ist. Und wenn man ihm dann mit einem Keuschheitsgürtel auch noch die erforderlich Potenz verschaffen kann, was kann da schon schief gehen? Fremdgehen würde er jedenfalls nicht - noch nicht einmal mit seiner eigenen Ehefrau - das würde ich ihm garantieren. Mein Entschluss stand also fest - auch wenn ich mir ihm gegenüber noch recht unentschlossen und ratlos gab.

Nun drehte auch ich mich zu Jeff um, sah ihm in die Augen und fragte ihn, was er von mir erwartete.

Ich will aber die Geschichte abkürzen. Kurz darauf nahm mich Jeff mit sich auf eine seiner Geschäftsreisen nach Europa. Was wir da alles gesehen haben! Für Jeff hatte diese Reise aber auch noch einen anderen Grund. Denn erste Station war ein Dorf in Deutschland in dem eine Firma Neosteel - nach seiner Aussage - die weltweit besten Edelstahl-Keuschheitsgürtel herstellt. Jeff wurde dort für einen Keuschheitsgürtel ausgemessen, und wir konnten die Bestellung bei der nächsten Geschäftsreise dort abholen. Den Schlüssel - einen goldenen - bekam ich, und Jeff hängte ihn mir an einer Goldkette um den Hals. Jeff war selig.

Elisabeth hatte gebannt Jennys Geschichte gelauscht und ist regelrecht sprachlos darüber, was Jenny alles fertig bringt, und was sie dabei alles erlebt. "Das ist ja nicht zu glauben! Und Du hast das mit dem Keuschheitsgürtel wirklich mitgemacht? Und wie hat es damit funktioniert?" wollte Elisabeth jetzt wissen.

"Nun, ich hatte mich natürlich im Internet über das Thema "Keuschheitsgürtel" ausführlich informiert. Du weißt, dass ich keine halben Sachen mache. Und Du kannst Dir sicher auch vorstellen, dass ich alle Vorteile, die der Besitz eines solchen Schlüssels zu einem Keuschheitsgürtel mit sich bringt, ausgekostet habe", lachte Jenny.

"Das Ding eignet sich ja nicht nur hervorragend zur Potenzsteigerung, sondern, gerade wenn die Potenz gesteigert ist, besonders dazu, meine Meinung durchzusetzen, jeden Widerspruch im Keim zu ersticken und alles zu bekommen, was ich will", sagt sie bestimmt und klopft zur Bestätigung mit der flachen Hand auf den Tisch.

"Jetzt verstehe ich, wem du Deinen guten Lebensstandard verdankst. Nicht Jeff, sondern dem Keuschheitsgürtel in den Du ihn eingeschlossen hast", staunt Elisabeth.

"Nun, es ist ja nicht nur bei Jeff geblieben. Du glaubst es ja nicht wie Dir die Männer zu Füßen liegen. Wenn Du in einem Chatraum bei der Partnersuche nur anklingen lässt, dass du einen treuen Mann suchst. Und dass du ihn ohne zu zögern in einen Keuschheitsgürtel einschließen würdest, damit er auch treu bleibt, Du kannst Dich dann vor Angeboten nicht mehr retten. Bei vielen Männern wird da offenbar sofort der Wunsch nach diesem Fetisch geweckt. Und warum soll ich einem Mann nicht einen Wunsch erfüllen, wenn er mir danach jeden Wunsch von den Augen abliest?", erklärt Jenny.

Und Elisabeth möchte nun wissen: "Wenn ich Dich jetzt richtig verstehe, dann soll ich Henry in einen Keuschheitsgürtel einschließen? Ich denke, dass ist leichter gesagt als getan - vermutlich sogar unmöglich. Erstens kann ich mir nicht vorstellen, dass es sein innigster Wunsch ist, dass ich ihn in einen Keuschheitsgürtel einsperre, denn sonst hätte er mir sicherlich etwas davon erzählt."

Aber Jenny fährt ihr ins Wort: "Dann wärst Du wohl eine der wenigen Ehefrauen, denen der Ehemann etwas über seine sexuellen Vorlieben erzählt. Das kann ich mir wieder nicht vorstellen, besonders weil Ihr Euch kaum unterhaltet - geschweige denn über Sex. So etwas erfährt eher die Freundin oder viele Tausend Leser in einem anonymen Chatraum im Internet!"

"Aber Henry wird mich für verrückt erklären, wenn ich die Sprache auf einen Keuschheitsgürtel für ihn bringe. Am Ende stecke ich selbst in so einem Ding drin, damit er weiter seine Ruhe hat", zweifelt Elisabeth an Jennys Plan.

"Nun sieh mal nicht so schwarz", wehrt die Freundin ab: "Dein Henry ist zwar stur aber nicht so abgebrüht und kaltschnäuzig, dass es ihn nicht zutiefst beschämen würde, wenn Du ihn bei der Selbstbefriedigung erwischt und zur Rede stellst. Ich kann mir vorstellen, dass er dann Besserung gelobt, und Du kannst ihm androhen, dass es Konsequenzen haben wird.

Über die Konsequenzen sagst Du ihm natürlich noch nichts. Er muss erst einmal eine Weile im Netz zappeln und sich selbst seine Gedanken machen. Seine Fantasie wird ihm dann vor Augen führen, wie es ihm ergehen könnte, wenn Du ihn verlässt, und er sich dann selbst das Frühstück machen muss. Oder dass Du in Deiner Empörung den Kindern etwas erzählst - oder auch Deiner besten Freundin Jenny. Vielleicht lässt Du Dich ja auch scheiden, und das gemeinsam erworbene Heim muss verkauft werden. All dies wird ihn mürbe machen. Lass ihn ruhig etwas leiden. Er wird vermutlich von sich aus auf Dich zukommen und das Thema ansprechen. Wenn Du dann darauf bestehst, ihn in einen Keuschheitsgürtel einzuschließen, wird er erleichtert zustimmen, weil das für ihn das kleinere Übel darstellt. Und weil er Dich nicht ernst nimmt - bis es dann ernst für ihn wird, weil Du die Sache durchziehst!", erläutert Jenny Ihren Plan für Elisabeth.

"Und dann müssen wir erst nach Deutschland fliegen und diesen Neosteel Edelstahl-Keuschheitsgürtel bestellen?", fragt Elisabeth.

"Nein, das ist am Anfang nicht nötig. Neosteel bietet ein Spiel an, das "Neosteel´s Keyholder-Game", beruhigt sie Jenny. "Dieses Spiel spiele ich immer mit neuen Partnern, bei denen ich mir mit dem Keuschheitsgürtel-Fetisch noch nicht so sicher bin."

"Ach, was ist das denn für ein Spiel", möchte Elisabeth wissen.

Die Freundin antwortet: "Nun, wenn Du das Spiel bei Neosteel bestellst, erhältst Du einen kleinen Tresor, der mit einer Zahlenkombination verschlossen wird. Weiter einen Keuschheitsgürtel aus transparentem Kunststoff, die Computer-Software für das Spiel und - eine Peitsche.

"Eine Peitsche, die brauche ich aber nicht. Ich kann Henry doch nicht schlagen", entrüstet sich Elisabeth etwas.

"Na, ja, das gehört mit zum Spiel. Du musst ja dann nicht so fest zuschlagen. Obwohl, wenn Du Dir dabei vorstellst, wie Henry hinter seiner Zeitung am Frühstückstisch sitzt, werden die Schläge schon recht kräftig ausfallen!", sagt Jenny.

"Da hast Du auch wieder Recht", lacht Elisabeth. "Also gut. Eine Peitsche ist auch dabei. Und wofür verwendest Du das Spiel?"

Fortsetzung Teil 4

Alle Namen und Handlungen in dieser Story sind frei erfunden.

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Page released April 05, 2010